dermatitis solaris (synonyma dermatitis caloris, hitzepickel, hitzefriesel, schwitzbläschen, sudamina, hidroa, hippelchen, schweisspusteln, juckbläschen, miliaria), in der regel hitzepickel genannter ausschlag, der meist nach übermässiger wärmezufuhr, z.b. während hitzewellen, aber auch in der sauna oder einer säuglingswindel entstehen kann. feinfleckiger bis konfluierender ausschlag im bereich der ekkrinen schweißdrüsen, also achseln, dekolleté, rücken, genitalbereich, aber auch ubiquitär vorkommend, meist mit mildem bis starkem juckreiz einhergehend, verstärkt durch cremes, salben, auch sonnenschutzmitteln, oder wenig wasserkontakt (siehe badewannenallergie). häufiger vorstellungsgrund kleiner kinder im sommer in der betreuenden kinderarztpraxis, dann mit weitläufigen diagnoseverdachtsmomenten wie pocken, windpocken, sonnenallergie, neurodermitis, röteln, ringelröteln, zecken (!), nahrungsmittelallergien. meist harmloser befund mit massivem verdacht auf gesundem kind, regelmäßig durch gutes zureden, klares wasser und kühlen kopf behandelbar. kein grund für kindergarten- oder schulkarenz, geschweige denn „bezug von krankengeld bei erkrankung des kindes“ (siehe formblatt muster 21 – 7.2008).
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Tuberkulöse Probleme
Und dann rief das unser externes Superlabor für Spezialaufträge an und eine Frau mit grabestiefer Stimme sagte: „Bei Ihrem Patienten Herrn Vozunkul haben wir in der Bakterienkultur säurefeste Stäbchen festgestellt. Wir wollten Ihnen nur schon mal Bescheid geben. Tschü..“ „HAAALT!“ unterbrach ich. Können sie uns das Ergebnis schicken?“ „Jop, ich faxe es.“ Klick und dann legte die Dame auf. Hm naja dachte ich dann kennt sie wohl die Faxnummer.
Das Problem mit den säurefesten Stäbchen ist nun dieses: Es könnte sich um gemeingefährliche Tuberkulosebakterien handeln. Oder natürlich um irgendwelche anderen säurefesten Stäbchen. Aber so weit war das Labor noch nicht.
Herr Vozunkul war nun außerdem schon seit einem Monat entlassen worden (so eine Stäbchenkultur braucht Zeit) und von unserem netten, und freundlichen Praktikanten betreut gewesen. Ich sagte ihm also Bescheid und drei Stunden später fragte er verärgert warum ich denn bitte dem Labor unsere Faxnummer nicht gegeben hätte, der Befund wäre ja immer noch nicht da. Äh ja.
Auf jeden Fall wusste der Praktikant aber trotzdem nicht was er mit dem Befund anfangen sollte und gab ihn mir. Natürlich hatte ich auch keine Ahnung und fragte den Oberarzt. Der Oberarzt sagte etwas in die Richtung von: „Huä? WAS wollen sie von mir?“ und riet den Hygienebeauftragten oder alternativ den Chefarzt anzurufen.
So ein Hygienebeauftragter muss natürlich auch ab und zu Urlaub machen und das tat er dann auch gerade in dem Moment, in dem ich meine wichtige Stäbchen-und-was-jetzt-Frage loswerden wollte. Da ich keine Lust hatte als nächstes dem Chefarzt auf die Nerven zu gehen, rief ich nochmals im Superlabor für Spezialaufträge an, wo man erklärte, da ja gar nicht klar war WAS für säurefeste Stäbchen das denn waren, wäre es am besten erst mal abzuwarten. Ich beschloss also das Problem erst mal abwartend vor mir her auf später zu verschieben. Dann war vielleicht auch der Hygienebeauftragte wieder zurück.
Der Praktikant fand das aber eine blöde Idee und fragte heimlich den Chefarzt, was man denn jetzt machen solle mit dem Ergebnis: „Melden sie es dem Gesundheitsamt“, sagte der Chefarzt und ging weiter.
Und wer sollte nun das Melden übernehmen? Haha, ich natürlich.
Und wie genau, meldet man das? Hm, das wusste natürlich auch niemand. Doch dann oh glorreicher Zufall, erreichte ich die Vertretung des Hygienebeauftagten. Die Vertretung erklärte mir, dass es nicht mehr Gesundheitsamt sondern “Landratsamt, Fachbereich Gesundheit” heiße und gab mir die Durchwahl zur Tuberkulosebeauftragten.
Nachdem mich die Tuberkulosebeauftagte mit allen möglichen Detailfragen gelöchert hatte, auf die ich keinerlei Antwort hatte, sagte sie schließlich, es wäre ja noch nicht klar war WAS für säurefeste Stäbchen das denn waren und wir sollten am besten erst mal abzuwarten. Mahaha.
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