… dass ein buch zum bestseller wird, das „bis(s) zum abendbrot“ heißt.
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Have a little faith…
Jajaja, ich hasse es, habe es immer gehasst und werde es auch in Zukunft weiterhinhassen…
Worum es geht? Ganz einfach, das leidige Legen von Braunülen, Flexülen, Zugängen oder wie man es nennen mag. Sowas artet bei einigen Patienten zu einem wahren Abenteuer aus. Und Abenteuer (dieser Art) mag ich ja mal gar nicht.
Gerade heute musste ich einer allzu adipösen Patientin eben so einen Zugang verpassen. Auf der rechten Seite habe ich nach dem ersten Anlauf bereits gedacht, Hey, Doc Blog, das könnte was werden.
Naja, das Blut lief aber eher wie beim Ochsen die Milch. Also weitersuchen, rechts noch zwei Versuche, dann links die ersten beiden.
Vollkommen angeätzt und kurz davor einen Kollegen oder Anästhesisten (!) zu rufen, dann die letzte (rosa!) Nadel auf dem Tablett. Aus purer Verzweiflung in die Ellenbeuge gelegt und definitiv davon überzeugt, maximal im Trüben gefischt zu haben und als größter Versager des Tages von den Kollegen vorgeführt zu werden. Es lief kein Blut zurück, vom Tastbefund eher mau und in den Fettbergen würde man auch eine para-Infusion nicht sofort erkennen.
Trotzdem das Blut angeschlossen und tatsächlich, zwei Konserven konnte ich dadurch reinjagen.
Echt erstaunlich, das hätte ich nicht erwartet, aber eben deshalb…: have a little faith – und wenn es manchmal nur die 6. gelegte Braunüle bei demselben Patienten ist.
War es nicht so, daß dieser Job in jedem anderen Land der Welt von den Schwestern gemacht wird?!
Doc Blog
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Macht Dir Deine Arbeit Spaß? Falls ja, gehörst du zu den Glücklichen, die ihre Kreativität mit dem Faktor Spaß ideal zusammengefügt haben. Falls noch nicht, gibt Dir das Gelegenheit, zu erproben, wie Du Probleme lösen kannst. Außerdem bist Du in der glücklichen Situation, Dir genau die Dinge einfallen lassen zu können, die für Dich und […]
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Da es zu meinem letzten Beitrag zum Thema Klimawandel einige Kommentare gab, die die Ohnmacht des Individuums beklagten, bzw. als unumstreitbare Realität bezeichnen, möchte ich einen ersten und einfach realisierbaren Lösungsansatz vorschlagen (dass man aufhören sollte, in den Urlaub zu fliegen, wissen eh schon alle). Zuerst mal einige Fotos der deutschen Agrarwüste (dieser Begriff wurde von Sepp Holzer geprägt), umgangssprachlich auch bekannt als Vorgarten, Garten, Kleingarten oder Schrebergarten und typischerweise gekennzeichnet durch Koniferen, Rasen-Monokultur und Beton/Asphalt. Diese lässt sich durch wenige Schritte in… weiter