Man kann sich nie genug über diesen Grünen Star informieren und genug vorbeugende Untersuchungen durchführen. Weil beim Grünen Star gilt das Motto, je früher man die Anzeichen entdeckt, umso schneller kann man eingreifen und schlimmere Folgen zu vermeiden. Die Ursache ist in der Fachsprache das Glaukom, welches eine chronische Durchblutungsstörung des Sehnervs ist. Das Kammerwasser leidet an einer Abflussstörung und somit steigt der Druck im Auge an. Die Folge ist, dass die Sehnerven geschädigt werden. Der Sehnerv kann nicht mehr die wichtigen Informationen vom Auge ins Gehirn transportieren. Oft wird der grüne Star relativ spät diagnostiziert. Spätestens wenn der Patient in Form eines Tunnelblicks seine Umgebung wahrnimmt. Und das Problem des grünen Stars liegt darin, dass er im Anfangsstadium nicht unbedingt durch eine visuelle auffällige Störung wahrgenommen werden kann, sondern erst im Endstadium. Die Sehnerven können unter keinen Umständen wieder aufgebaut werden. Das einzige Vorbeugen wäre eine frühe Untersuchung beim Augenarzt. Laut Statistik sind Risikopatienten v.a. Menschen mit starker Kurzsichtigkeit, Patienten mit Kortisonbehandlung über längere Zeit und Menschen mit Durchblutungsstörungen. Ca. 2.5% aller 40- Jährigen sind betroffen von dieser Augenkrankheit. Mit zunehmendem Alter steigt der Prozentsatz immer mehr an. Bei 80- Jährigen liegt der Prozentsatz bei 15 Prozent. Ist der grüne Star diagnostiziert gibt es 3 verschiedene Behandlungsmethoden. Einerseits mit Medikamenten in Form von einer täglichen Augentropfenanwendung, mit Lasertechnik oder durch Chirurgie. Der Grüne Star kann aber auch verwechselt werden mit dem Grauer Star. Der Graue Star ist im Vergleich mit einer Operation heilbar. Der Patient hat bei einer Grauen Star Erkrankung das Gefühl durch eine Nebelschwade zu blicken. Kontaktlinsen
Related Posts
Too-good mothering
Babys, die zu viel schreien, schlecht schlafen oder wenig essen, leiden vielleicht unter einer “zu guten Mutter”. Der amerikanische Kinderpsychiater Donald W. Winnicott sagte bereits in den 60iger Jahren, dass eine Mutter nur “gut genug” (good enough) sein müsse. Ist sie jedoch zu gut (too good), dann bewirkt sie, dass das Kind keinen Raum hat, […]
Biologische Invasionen – Zur Definition des Begriffs.
„Biologische Invasionen“[1] sind ein Thema, das Ökologen, vor allem aber Naturschützer seit einigen Jahren in rasch zunehmendem Maße beschäftigt.[2] Unter den Ursachen des Rückgangs der Artenzahlen werden diese Invasionen regelmäßig unter den drei oder vier wichtigsten genannt. Allerdings ist man sich alles andere als einig, was man unter diesem Begriff verstehen sollte. Einige prominente Ökologen haben vor wenigen Jahren eine Definition des Begriffs biologische Invasion vorgelegt (Valéry, Lefeuvre und Simberloff 2008)[3], von der sie hoffen, daß er allgemeine Zustimmung finden könnte – nicht nur in dem Sinn, daß jeder der Auffassung zustimmt, dies sei eine mögliche und für einen bestimmten Zweck vielleicht die beste Definition, sondern daß man von nun an Invasion allgemein eben so definiert. (Die Definition hat inzwischen bei Wikipedia Eingang gefunden.)[4]