“An meine Mitarbeiterinnen stelle ich höchste Anforderungen!” Praxisinhaber L. weiss,, was er von seinem Personal verlangt: eine hohe Arbeitsproduktivität und -qualität, Flexibilität und Engagement. Seine Medizinischen Fachangestellten sind mit den Anforderungen bestens vertraut und hätten auch mit der Umsetzung kein Problem, wäre da nicht ein aus ihrer Sicht deutliches Missverhältnis zwischen dem aufgezeigten Standard und ihren Arbeitsbedingungen: weder Lob noch Anerkennung, Zurechtweisungen im Beisein von Patienten, täglich wechselnde Prioritäten nach “Tagesform des Chefs”, Gehaltsanpassungen im tariflichen Rahmen und keinerlei Möglichkeit betriebsintern-privater Zusammenkünfte, z. B. zu Weihnachten oder anlässlich von Geburtstagen.
Konstellation wie in der Praxis L. finden sich in vielen Arztbetrieben. Praxisinhaber besitzen nur ein geringes Wissen über Führungstechniken und – instrumente. Die Leidtragenden sind ihre Angestellten, für die der Arbeitstag oft ärgerlich, demütigend und frustrierend ist. Die eigentlichen Verlierer sind jedoch die Ärzte selbst, die die unternehmerischen Möglichkeiten ihrer Praxen deutlich einschränken, denn ohne motivierte Medizinische Fachangestellte sind langfristig wirkende Patientenbindung und -gewinnung nicht umsetzbar.
Ärzte, die ihr Personal- und Führungsmanagement optimieren wollen, steht die “Führungsanalyse” zur Verfügung. Die Beschreibung findet sich in der Programmübersicht der Benchmarking-Analysen, S. 19f
Ein weiteres Tool zum Thema: Die kostenlose IFABS Führungshilfe
Best Practice-Management für niedergelassene Ärzte: (Noch) mehr Erfolg durch professionelle Teamführung
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