Wie mitteleuropäischer Kwallitätsschuhrnallismus im Jahre 2014 funktioniert: drei Mütter
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Nägel mit Köpfen
Ich plappere so bei der Vorsorge des Säuglings vor mich hin: “Die Fingernägel können Sie übrigens schon schneiden.” Sagt die Mutter: “Wirklich? Aber da muss ich doch warten, bis der Nabel abgefallen ist.” Ich: “Der Kleine hat schon ganz schön viele Kratzer.” Mutter: “Ja, finde ich auch. Aber meine Mutter hat gesagt, Nabel ist wie […]
Krieg in Bad Dingenskirchen (2)
“Nun ja, das erklärt uns zweierlei,” meint Schwester Gaby später in der Küche, “nämlich erstens die schlechte Belegung und zweitens die schlechte Laune unseres Chefs!” “Ist das nicht eine Unverschämtheit?” fragt Schwester Paula, “Da nutzen die Hausärzte doch schamlos das Vertrauen ihrer Patienten aus!” “Worum geht es denn überhaupt?” fragt Jenny. Gaby schüttelt den Kopf. […]
Wahnsinnswoche 2018:12
In dieser Woche 182 Patientenkontakte und 19 Terminausfälle. Vor Mitte Mai sind leider keine Termine mehr frei.
Big Data: die IT-Branche ist in Aufbruchsstimmung, Politiker wie Ökonomen wittern die Chance, dass Deutschland endlich digital Anschluss gewinnt.
Unser neuer Gesundheitsminister Spahn beispielsweise sieht eine Chance in der Nutzung von Big Data: “Wenn wir die Daten von Millionen Demenzkranken in Europa anonymisiert zusammenführen und auswerten könnten, würden wir bestimmt neue Erkenntnisse erlangen.”
Leider verbreiten sich Unwahrheiten schneller und weiter als eine wahre Nachricht…
How effective are antidepressants? Die 21 untersuchten Antidepressiva waren jedenfalls erheblich besser als Placebo. An der Spitze der ersten fünf steht Amitriptylin mit einer Odds Ratio von 2.13, gefolgt von Mirtazapin, Duloxetin, Venlafaxin und Paroxetin. Schlusslichter sind Citalopram, Trazodon, Clomipramin, Desvenlafaxin und Reboxetine (aber immer noch mit einer Odds Ratio von 1.4-1.5). Allerdings ist das Design der verwendeten Studien oft zu kritisieren, und es sind Langzeitstudien mit sehr großen Fallzahlen nötig, um die offenen Fragen zu untersuchen.
Nochmal Spahn: ich soll “zumindest nicht bestraft werden“, wenn ich neue Patienten annehme. Na, das klingt doch verlockend!
Derzeit werden am Forschungszentrum Depression onlinebasierte Selbstmanagementprogramme untersucht und weiterentwickelt. Diese richten sich insbesondere an Betroffene mit leichten bis moderaten Depressionen, die eine medikamentöse und/oder psychotherapeutische Behandlung ergänzen oder in Wartezeiten für einen Therapieplatz genutzt werden können.
Aktuell werden interessierte TeilnehmerInnen für die “GET.UP!”-Studie gesucht. Hier können Sie sich informieren und anmelden.
In dieser Studie soll überprüft werden, ob eine ambulant durchgeführte moderate Bettzeitverkürzung anti-depressiv wirksam ist. Unterstützt werden die Teilnehmer dabei durch eine Smartphone-App, die auch Informationen zum Zusammenhang von Schlaf und Stimmungsveränderungen rückmeldet.
Psychotherapy Is ‘The’ Biological Treatment.
Transdermal nicotine treatment can decrease depressive symptoms in patients with late-life depression.