Foto: @magele-picture/ FotoliaDas Helmholtz Zentrum München baut derzeit mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit einen Allergieinformationsdienst auf. Bevor das im Rahmen eines Forschungsvorhabens geplante Portal online geht, starten die Initiatoren eine Online-Befragung. Ziel ist es, herausfinden, wo und wie Nutzerinnen
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Schwangerschaft Isotretinoin: Nach wie vor hunderte Fälle jährlich in den USA
Wenn eine Akne-Patientin während der Schwangerschaft Isotretinoin einnimmt, so ist bekanntlich das Risiko für Geburtsfehler sehr hoch. Dennoch gibt es in den USA jährlich viele Fälle. Im Grunde genommen ist Isotretinoin als sehr wirksames Aknemedikament bekannt. Wenn allerdings eine Frau während der Schwangerschaft Isotretinoin gegen ihre Akneerkrankung einsetzt, erhöht das das Risiko für Schwangerschaftsabbrüche und […]
Allergische Reaktionen im Kontakt mit Duftstoffen
Die vorweihnachtliche Zeit steckt voller Düfte, nicht nur in den heimischen Küchen und Wohnstuben riecht es nach Plätzchen oder Weihnachtsgrün. Schon in den Eingangsbereichen mancher Kaufhäuser und in den engen Gassen von Weihnachtsmärkten verlockt so mancher Duft – ein Gemisch
Das Komitee für Grundrechte und Demokratie zur "Gesundheitskarte"
Komitee für Grundrechte und Demokratie: Bremen, 29.06.2012
Wolfgang Linder
Wir fordern die gesetzlich Krankenversicherten auf, sich dem Ansinnen ihrer Krankenkasse zu widersetzen, ihr Foto für die elektronische Gesundheitskarte einzusenden.
Wir fordern Bundesregierung, Minister Bahr und Bundestag dazu auf, das Projekt „elektronische Patientenakte“ und den weiteren Roll Out der elektronischen Gesundheitskarte zu stoppen.
Die neue Gesundheitskarte leistet bisher nicht mehr als die alte Krankenversichertenkarte. Unter Berufung genau hierauf hat auch ein Sozialgericht in erster Instanz jüngst eine Klage gegen die neue Karte abgewiesen. Allerdings ist sie viel teurer, da mit Prozessorchip und Foto des Inhabers versehen. Die Kassen suggerieren ihren Versicherten, Sinn der neuen Karte sei es, durch das Foto des Inhabers deren Missbrauch zu verhindern. Dies ist vorgeschoben. Kern des Projekts ist es, den Zugang zur elektronischen Patientenakte zu eröffnen. Künftig sollen auf zentralen Servern möglichst sämtliche medizinische Behandlungen möglichst vieler Versicherter lebenslang gespeichert werden. Soweit ist es noch nicht, die dafür erforderliche technische Infrastruktur wird noch vorangetrieben. Aber: nur dadurch können die immensen Kosten des Projekts gerechtfertigt werden. Es heißt, man könne nur so Doppel- oder sich widersprechende Behandlungen vermeiden. Eine längst überfällige Verbesserung der Kommunikation von Ärzten und Krankenhäusern untereinander ohne zentralen Datenpool wird hierdurch jedoch weder geleistet noch wird sie auf anderem Wege vorangetrieben.
Die Risiken und Konsequenzen aber werden immens sein:
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