This is the first study to report the prevalence of general obesity and abdominal obesity (AO) in the adult population of Spain based on measurements of weight, height and waist circumference.
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Der Duft der alten Menschen
Inspiriert durch einen Artikel von Frau Freitag will ich mal versuchen das typische Aroma bei uns in der Notaufnahme zu beschreiben, wenn so ein bemittleidenswertes Geschöpf wie Oma Krause gerade hereingebracht worden ist.
Nehmen wir an, Oma Krause wohnt allein. Oh ja, sie kann sich noch selbst versorgen, fremde Hilfe bei der Körperpflege lehnt sie kategorisch […]
Asteroiden und Antibiotika
Im letzten Fischblog-Beitrag fragt Lars: Warum habt ihr keine Angst? Es geht um die Gefahr, dass antibiotikaresistente Bakterien uns in den nächsten zwanzig Jahren auf den Stand der Medizin von 1890 zurückwerfen können, sprich: in die Zeit vor Antibiotika, wenn nichts unternommen wird. Das ist eine interessante Frage. Wo sehen wir Risiken? Wo setzt sich das Bewusstsein für (und die Angst vor) bestimmten Bedrohungen gesellschaftlich durch, und bei welchen Themen nicht? Warum schalten wir Atomkraftwerke ab, aber investieren andererseits nicht… weiter
Wahnsinnswoche 2019:11
In dieser Woche 184 Patientenkontakte und 23 Terminausfälle. Bis auf Weiteres habe ich erst in 10-12 Wochen wieder Termine frei.
Generalisierte Angststörungen: Netzwerk-Metaanalyse zur medikamentösen Behandlung. Duloxetin, Venlafaxin, Escitalopram, Mirtazapin, Sertralin, Fluoxetin, Buspiron und Agomelatin (letzteres ist zur Behandlung aber nicht zugelassen) waren wirksamer als Placebo und wurden relativ gut vertragen. Quetiapin hatte zwar den größten Effekt, wurde aber schlecht vertragen (ähnlich wie Paroxetin und Benzodiazepine).
Na endlich: das Terminservice- und Versorgungsgesetz sorgt für schnellere Arzttermine! Ich nehme mir das sehr zu Herzen und werde Sie jetzt noch schneller abfertigen, als bisher…
Mal im Ernst: WTF? Wenn ich rein ökonomisch denken würde, müsste ich jetzt alle langjährigen PatientInnen vor die Tür setzen und nur noch neue PatientInnen annehmen. Dafür gibt’s nämlich mehr Geld: Hausärzte kriegen 10 Euro für eine erfolgreiche Vermittlung an einen Facharzt (ich dachte immer, Zuweisung gegen Entgelt sei Korruption?), für Fachärzte soll es für eine Versorgung am gleichen Tag einen Zuschlag von 50 Prozent, innerhalb einer Woche von 30 Prozent, und innerhalb von zwei Wochen von 20 Prozent auf die Grundpauschale geben.
Das nenne ich mal Zweiklassenmedizin! Die chronisch Kranken fallen hinten runter, während sich vorne die lukrativen Neuaufnahmen drängeln.
Keine Sorge. Die Sorte Planwirtschaft mache ich nicht mit. Auch nicht die Verkürzung auf 25 Stunden Vertragsarztarbeit pro Woche (es sei denn, ich fühle mich dazu genötigt).
Soulfood (passend zur Wartezeitendiskussion): Zenit – Waitin’