Die ersten ethischen Grundregeln des Einsatzes von Robotern im menschlichen Umfeld definierte bereits Isaac Asimov in seiner Kurzgeschichte Runaround (Astounding, 1942) als „Grundregeln des Roboterdienstes“. Die Asimovschen Gesetze lauten:[2] Ein Roboter darf kein menschliches Wesen (wissentlich) verletzen oder durch Untätigkeit … Weiterlesen
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aycan PACS Software mit Update: aycan workstation 3.6
Mit dem Update auf aycan workstation 3.6 stellt aycan neue Funktionen vor. Damit erhält der Anwender ein verbessertes Werkzeug für die tägliche Arbeit.
Neben den vielen Produktverbesserungen sind zwei neue Highlights im neuen Release enthalten.
ayDCE
Für die Beurteilung von Karzinomen hat sich in den letzten Jahren die multiparametrische MRT als wertvolles Instrument etabliert. aycan workstation stellt den Anwendern mit ayDCE ein Softwarewerkzeug für die effiziente Auswertung und strukturierte Dokumentation zur Verfügung.
- Auswertung dynamischer MRT/CT Untersuchungen
- Individuelle Hanging Protokolle
- Darstellung der Kontrastmitteldynamik
- Farbüberlagerung semiquantitativer Parameter
- Strukturierte Befundung
3D ROI
Wird für die räumliche Markierung einer Läsion im Bildstapel herangezogen und bietet statistische Informationen.
ayHangingProtocols
Flexibler Quadranten-Zoom zur dynamischen Einteilung des Bildschirminhalts; schnelleres Laden großer Bildmengen; Multi Viewer Support.
ayReport
Automatische Platzierung von Key Images – jetzt auch mit ROIs; ROI-Namen aus dem Befund in den Viewer übernehmen; autom. Seitenzähler.
ayTranscription
Integriert die Spracherkennungssoftware Dragon Dictate in ayReport oder Ihr RIS.
IHE Portable Data for Imaging
Die zunehmende Anzahl von Patienten CDs lässt sich mit dem IHE Portable Data for Imaging (PDI) Profil besser beherrschen. aycan workstation erfüllt die IHE Vorgaben als Portable Media Importer, Image Display, Report Reader und Print Composer.
Weblinks
Mehr Informationen zur aycan workstation finden Sie hier.
Auswertung dynamischer MRT
IHE PDI Profil
Lassen Sie mich durch, ich bin Chirurg, ich will nach Brandenburg
Laut dem gesundheitspolitischen Sprecher der CDU im Brandenburger Landtag, Prof. Dr. Michael Schierack, gibt es einen neuen Ansatz, um dem chronischen Ärztemangel im Land Brandenburg zu begegnen.
Medizinstudenten der Charité Berlin sollen Land und Leute kennen lernen und sich im Rahmen von Praktika an Brandenburger Kliniken so wohl fühlen, dass sie nach dem abgeschlossenen Studium und erworbenen Staatsexamen hierher zurückkehren. Schierack wörtlich: „Nur wenn angehende Ärzte während der Praktika unser Land und seine Menschen näher kennen lernen, steigen auch die Chancen, dass sie nach dem Studium eine Tätigkeit in einem unserer Krankenhäuser aufnehmen. Vielleicht liebäugelt dann der ein oder andere frisch gebackene Arzt auch mit einer Praxis in unserem Land.“
Doch dieser Ansatz hat einen Haken. Denn es ist schwer, die angehenden Ärzte mit offenen Stellen in den ländlichen Gegenden abseits von Berlin zu ködern. Gründe dafür gibt es viele – den geringeren Osttarif, die Mehrarbeit durch zu wenig Ärzte, aber auch das fehlende kulturelle Angebot für die Zeit nach Feierabend.
In den vergangenen Jahren wurden diverse Vorhaben gestartet, um diesen dramatischen Ärztemangel zu überwinden. Ein Pilotprojekt richtete sich besonders an immigrierte Mediziner ohne Berufserfahrung, die in einem zehnmonatigen Kurs sprachlich und fachlich ausgebildet werden, um nach der bestandenen Prüfung der Landesärztekammer praktizieren zu können. Dadurch würde ihre vorher nicht akzeptierte ausländische Qualifikation anerkannt werden.
Bis 2008 regelte ein Berlin-Brandenburgischer Vertrag die Kooperation zwischen der ausbildenden Berliner Charité und den Brandenburger Lehrkrankenhäusern. Aufgrund der Entscheidung, weniger Studienplätze für Medizin an der Charité anzubieten, wurde diese Zusammenarbeit gekündigt. Bis dato hatte man sich darauf geeinigt, dass Berlin an der Charité die Ausbildung übernimmt und die Hospitanz an den Lehrkrankenhäusern in Brandenburg stattfindet. Brandenburg hatte die Aufgabe der stationären, in Berlin fand die ambulante Rehabilitation statt.
Brandenburg hat derzeit keine Möglichkeit, selbst Mediziner auszubilden, denn alle bisherigen Pläne, eine Fakultät für Medizin oder gar eine private medizinische Hochschule einzurichten, sind gescheitert.
Es bleibt fraglich, ob der erneute Ansatz, Hospitanten durch erste Erfahrungen in Brandenburg langfristig hier zu halten, greifen wird – selbst wenn eine erneute Kooperation zustande kommt. Wie ja schon Rainald Grebe sang „Lassen Sie mich durch, ich bin Chirurg, ich muss nach Brandenburg.“ Wünschenswert wäre es allemal. Und für alle, deren behandelnder Arzt durch die abnehmende Ärztedichte in weite Ferne gerückt ist, gibt es zum Glück ergänzend zur physischen Untersuchung die Onlinesprechstunde…
Quellen:
youtube.com Rainald Grebe – Brandenburg
havelstadt.de CDU will Ärztemangel in Brandenburg mit Praktika bekämpfen
Mehr Sicherheit für App-Nutzer durch Altersklassifizierung bei Google?
Das „International App Rating Council“ (IARC) hat in Zusammenarbeit mit den Selbstkontrollen unterschiedlicher Länder (ESRB, USK, PEGI u. a.) einen einheitlichen Bewertungsfragebogen entwickelt, um für Apps eine Altersklassifizierung vorzunehmen, die sich an den individuellen Vorgaben und Kriterien der Länder orientiert.
Wie erfolgt diese Einstufung praktisch?
Entwickler füllen in der Entwickler Console für der Veröffentlichung einer App oder vor einem Update einer App einen Fragebogen aus. Anhand dieser Angaben werden die Inhalte ihrer Apps oder ihrer Spiele dann „objektiv“ bewertet. Grundlage des neuen Einstufungssystems von Google Play sind die offiziellen Einstufungen der International Age Rating Coalition (IARC), der u. a. folgende Aufsichtsbehörden angehören:
- Entertainment Software Rating Board (ESRB)
- Pan-European Game Information (PEGI)
- Australian Classification Board
- Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK)
- Classificação Indicativa (ClassInd).
Für Regionen, in denen es keine Aufsichtsbehörden gibt, erhalten die Apps und Spiele eine allgemeine Einstufung mit Altersfreigabe. Die Einstufung läuft automatisiert ab. Nutzer erkennen die Einstufungen an den entsprechenden Symbolen im Google Play Store.
Für die Entwickler bedeutet dieser Vorgang einen Mehraufwand. Sie müssen die Einstufung verpflichtend vornehmen, wenn sie neue Apps oder Updates bestehender Apps im Google Play Store veröffentlichen. Google wird Apps ohne Einstufung künftig aus dem Play Store entfernen, nennt jedoch keine Deadline, bis wann die Einstufung vorgenommen werden muss. Der Fragebogen zur Einstufung ist für Entwickler über die Google Play Developer Console erreichbar.
Darüber hinaus hat Google auch einen neuen, manuellen Prüfvorgang für Apps angekündigt, damit unerwünschte Apps gar nicht erst in den Play Store gelangen. Die Prüfung erfolgt durch ein Spezialistenteam und soll im Gegensatz zum Prüfprozedere bei Apple nicht zu Verzögerungen bei der Freigabe führen. Apps sollen auch nach Einführung des Prüfprozesses bei Google innerhalb von wenigen Stunden – anstelle von Tagen oder Wochen –veröffentlicht werden können.
Fazit: Grundsätzlich ist diese Einstufung zu begrüßen als Schritt, um den Nutzer bei der Suche nach geeigneten Apps im Store Orientierung zu geben. Leider kann der App-Nutzer derzeit noch nicht einsehen, welche Angaben des Herstellers zu der Alterseinstufung “Freigeben ab… Jahren” geführt haben. So bleibt dieser Prozess relativ intransparent für die Nutzer der Apps. Was würde dagegen sprechen, wenn man die Angaben des Herstellers offenlegen würde? Falschangaben könnten so sicher schneller angezeigt und gegebenenfalls überprüft und danach korrigiert werden. Die aktive Einbindung der User-Community als Kontrollorgan würde helfen, die allgemeine Sicherheit für App-Nutzer weiter zu verbessern.
Quellen:
- Google Play: Support App-Developer
- IARC Infographik zur Altersklassifizierung von Apps und Spielen
- IARC vorgestellt: YouTube Video, deutsch