Arztpraxen sind ohne die Computertechnik kaum noch vorstellbar. Sämtliche Krankenakten sowie die Verwaltung der Patienten, Praxispartner und Lieferanten werden mittels Computer abgewickelt. Vergleichen Sie dies mit den 1990er Jahren, als die meisten Krankendaten noch per Hand notiert worden waren, ist dies ein enormer Schritt in Richtung Effektivität. Den Ärzten sowie dem Hilfspersonal werden auf diese Weise viele Wege sowie eine Menge Schreibarbeit abgenommen. Die Unterstützung der Behandlungsgeräte durch die IT-Technik hat die Arbeit in den Praxen revolutioniert. Praxen mit einer modernen Computerausstattung haben einen enormen Wettbewerbsvorteil, wenn sie an die Sicherheit denken und einen korrekten Umgang mit den IT-Geräten pflegen. Andernfalls kann mitunter großer Schaden entstehen. Computer können nicht nur ziemlich langsam werden. Es besteht immer die Gefahr, dass ein Gerät komplett ausfällt. Wie sieht es in solchen Fällen aus, wenn die IT vom Segen der Arztpraxen binnen eines einzigen Moments zum Fluch werden kann?
Related Posts
Telemedizin für Bluter: Ganz langsam auf dem Weg in die Regelversorgung
Am Anfang stand die Überzeugung von zwei engagierten Ärzten, die die Versorgung von Menschen mit angeborener Blutgerinnungsstörung verbessern wollten: Heute wird die telemedizinische Plattform „Smart Medication“ bereits von jedem zehnten der 3.000 betroffenen Patienten in Deutschland und von mehr als 30 behandelnden Spezialzentren genutzt.
Krankheitsbedingte Einblutungen in Muskeln und Gelenke machen Patienten das Leben schwer und schränken deren Lebensqualität deutlich ein. Durch eine engmaschige, telemedizinisch gestützte Therapieführung können sich Patienten und ärztliche Spezialteams enger austauschen. Sie teilen die Einträge ihrer Therapietagebücher und die Bilder der Einblutungen miteinander und können die Therapie schneller und effektiver steuern, ohne lange, belastende Anfahrtswege zum nächsten Hämophilie-Zentrum. Abrechnen lassen sich diese telemedizinischen Leistungen leider noch immer nicht. Solange die Telemedizin aber nicht Teil der Regelversorgung wird, kommen Innovationen nur langsam an bei Patienten. Eine Anpassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen steht auf der Digitalen Agenda der Europäischen Kommission. Die Ergebnisse ihrer öffentlichen Befragung zum Thema „Mobile Health“ wird im Dezember 2014 erwartet. Die Initiative Präventionspartner hat Patienten, Ärzte und Apotheker Kassen- und Pharmavertreter zu ihren Erwartungen im Hinblick auf mobile Gesundheitsanwendungen befragt und die Ergebnisse in den Diskussionsprozess eingebracht. Details zu den Ergebnissen.
Quelle: Ärzte Zeitung, 24.11.2014
How to become the medical advisor of a cool health startup?
This is the health-tech revolution and you can be part of it. Find out about the concrete steps you could take in order to become a medical advisor to a startup.
Vergleichsübersicht der neuen EBM-Ziffern für die Abrechnung ab 01.10.2013
In dieser Übersicht werden die neuen abrechenbaren EBM-Ziffern ab 01.10.2013 mit der alten Gebührenordnung einschließlich der Wertigkeit in Euro verglichen. So kann man die Abrechnungsmöglichkeiten auch finanziell bewerten.