Related Posts
Wie der Sparkurs die Griechen krank macht
Mehrere Veröffentlichungen befassen sich inzwischen mit den Folgen der Wirtschaftskrise. Sie zeichnen ein düsteres Bild. Auch die Rettungspakete von EU und Weltbank haben an der Wirtschaftskrise in Griechenland nichts geändert. Im Gegenteil, der Sparkurs, so wird es zumindest weithin wahrgenommen, haben die Krise sogar noch schlimmer gemacht und – durch allgemeine Armut und Kürzungen im Gesundheitssystem – sehr viele Menschenleben gekostet. Das klingt zuerst einmal auch plausibel, aber stimmt es auch? Tatsächlich ist die Beziehung zwischen ökonomischen Krisen und allgemeiner… weiter
24. März Mut zur Lücke!
Diesen Satz hört man oft als Aufmunterungen vor Prüfungen oder wichtigen Vorträgen und Präsentationen. Er bedeutet, daß man zwar gut vorbereitet in einen Test, eine Herausforderung gehen sollte, aber eben nie alles wissen und im voraus planen kann. Vor einer wichtigen Prüfung sollte man sich eine Ruhepause gönnen, eine Lücke schaffen, daß der Geist sich […]
Warum die EU/Türkei-Verhandlungen ein Rubinstein-Spiel waren
Ich glaube, dass es sehr viele EU-Bürger gibt, die den syrischen Flüchtlingen, die nach Europa kommen, helfen möchten und anteilnehmen an deren Leid – jedenfalls viel mehr als diejenigen, die Flüchtlingsheime anzünden oder auf der Straße gegen die “drohende Überfremdung” demonstrieren. Die EU-Regierungen sehen diese Flüchtlinge jedoch auch als Problem, dass ungeplante Kosten im Staatsbudget verursacht und zukünftige Wählerstimmen kostet. Je mehr Flüchtlinge kommen und umso länger der Syrien-Krieg dauert, desto höher werden die Kosten. Die Zeit spielt also gegen sie. Von diesem Standpunkt aus kann man die zurückliegenden EU/Türkei-Verhandlungen zu den syrischen Flüchtlingen auch spieltheoretisch betrachten.