Wie soll man eigentlich was erklären: Der deutlichste Unterschied zwischen Natur- und Geisteswissenschaften liegt im Schreib- und Erklärstil. Während Geisteswissenschaftler in Vorträgen und Papers sich nicht kurz fassen können, weil sie das Bedürfnis haben, alles doppelt und dreifach auf immer schönere oder einfach nur alternative Art zu sagen und dabei noch tausendundein Exkurs unterzubringen (und solche Schachtelsätze mit drölfzig Füllworten zu bauen wie diesen hier), ist die Situation bei Naturwissenschaftlern anders: Man bringt es auf den Punkt. Man verfasst klare… weiter
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Monsterdoc – (Arzt) Blog des Monats
Im schönen Monat März wurde mir die Ehre zuteil, zum Blog des Monats, auf dem von mir sehr geschätzten Krangewarefahrer Blog von und mit Chris, gewählt zu werden. Vielen Dank und auf weitere gute Nachbarschaft. Ich möchte hier kurz einmal 10 Gründe aufführen, warum ich überhaupt blogge. Dies ist gleichzeitig die chronologische Abfolge der Ereignisse […]
Kein Szenario mehr – Zoos als letzte Refugien
1215 Tiere – das ist die Ansage, die sich Artenschützer, NGOs und andere Aktivisten ganz dick einrahmen sollten, ist diese Zahl doch Zeichen für ein Komplett-Versagen sämtlicher Protagonisten. Wurden 2007 in Südafrika lediglich 13 Nashörner gewildert, werden seitdem immer neue Rekorde verzeichnet. Vermutlich bin ich nicht der einzige mit der Befürchtung, dass das 2014 nicht der letzte Rekord war, schließlich läuft das Geschäft der Wilderei blendend. 2011 hatte ich eine kleine Artikel-Debatte mit dem Tierrechtler Colin Goldner, der Zoos nicht… weiter
Wiedergefunden nach 139 Jahren: Der Meteorit “Diepenveen”
Vor mehr als 140 Jahren, am 27. Oktober 1873, gegen drei Uhr nachmittags bemerkten der Arbeiter Albert Bos und seine Frau ein “blendendes Licht” und ein “kräftiges Zischen” im Ort Diepenveen, nahe der Stadt Deventer in der niederländischen Provinz Overijssel. Die beiden waren auf dem Feld bei der Arbeit, als ein seltsamer Stein vom Himmel fiel und sich einen halben Meter tief in den Sandboden grub. Noch warm sei er gewesen, als die beiden ihn aus dem Boden hoben, und… weiter