Der Sprachwandel, der sich immer mehr beschleunigt, besteht größtenteils in der Erfindung neuer Wörter und im Import von Wörtern z. B. aus bestimmten Fachjargons in die Umgangssprache. Die Motivation derer, die da vorausmarschieren, ist, sich größer zu machen, als sie sind – ob sie nun ohne Not Wörter aus Wissenschaftssprachen im Alltag benutzen oder Wörter angloamerikanischer Herkunft ins Deutsche einbauen. In letzterem Fall will man seinem Gegenüber zu verstehen geben, daß man doch nicht der Provinztrottel ist, der man, wie… weiter
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Zivilisationskrankheit Allergie: Mehr Städter, mehr Pollen, mehr Heuschnupfen
Die Statistik zeichnet ein klares Bild: Allergien treten vor allem in Industriestaaten auf, in Städten häufiger als auf dem Land und sie nehmen weiter zu. Warum genau die Allergien sich derart ausbreiten, lässt sich nicht sicher sagen. Eine Rolle spielen vermutlich Abgase aus Straßenverkehr und Industrie – die Umweltgifte lassen die Pollen der Pflanzen aggressiver werden. Das erhöht die Chance, dass diese bei Menschen das Immunsystem durcheinander bringen und eine Allergie auslösen: Der Körper hält den harmlosen Blütenstaub für einen gefährlichen Fremdkörper und setzt eine Abwehrreaktion in Gang.
Wissenschaft und Esoterik. Richtig diskutieren
Sie sind überall: Wissenschaftsgegner, Esoteriker, Homöopathen, Geistheiler. Im Internet, aber auch in durchaus seriösen Zeitungen oder im privaten Umfeld begegnet man ihnen unweigerlich von Zeit zu Zeit. Wie würden Sie sich als Wissenschaftler in so einem Fall verhalten? Wenn Sie einen Konflikt vermeiden wollen, können Sie Unwissen vorschützen oder Verständnis heucheln. Aber das ist natürlich keine Lösung, denn das Problem verschwindet nicht dadurch, dass man es ignoriert. Die Helmholtz-Gemeinschaft hat in ihrer Zeitschrift Helmholtz-Perspektiven (Januar-Februar 2014) zwei Standpunkte dazu veröffentlicht.… weiter
Lost in… Novemberchaos
Nebel über Bad Dingenskirchen. Der goldene Oktober hat dem grauen November Platz gemacht. Nebelfetzen wabern durch die Straßen als ich im frühmorgendlichen Nieselregendämmerdunkel meinem Arbeitsplatz zustrebe. Ich wickele mich fester in den Mantel, werfe dem Pförtner ein ranziges „Mahlzeit“ zu und hechte die Treppen hoch. Noch ein „Mahlzeit“ auf dem Stationsflur, und als Antwort von […]