Was haben Bill Gates, Elon Musk und Stephen Hawking gemeinsam? Sie alle glauben, dass Künstliche Intelligenz die Menschheit vernichten kann. Nach dem Sieg des Computers Alpha Go über den besten menschlichen Go-Spieler lohnt es sich, tatsächlich mal einen Blick auf diese Idee zu werfen – allein schon deswegen, weil sie wesentlich mehr Publicity kriegt als die Gegenposition. Kurze Zusammenfassung: Es ist kompliziert. Künstliche Intelligenz ist eigentlich nur ein Teilthema der allgemeinen Grundfrage, ob die Menschheit in naher Zukunft durch ihre eigene Technik untergehen kann. Der Punkt ist, dass wir die Wahrscheinlichkeit dafür drastisch unterschätzen. Einige Risikoforscher schätzen die Chance auf den Exitus in diesem Jahrhundert bemerkenswert hoch ein.[1]
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Seit gestern betreut das UKE, in dem ich ja seit Wochen rumliege, einen mit Ebola infizierten Arzt aus dem Senegal, und angesichts mehr als 200 angesteckten WHO-Mitarbeitern dürfte er nicht der letzte bleiben. Was mich aber wirklich beruhigt ist, dass die behandelnden Ärzte hier die Finger von irgendwelchen ungetesteten Wundermedikamenten wie dem ominösen Antikörpermix ZMapp lassen. Die Ebola-Epidemie in Westafrika ist bisher nicht so sehr ene medizinische Krise, sondern eine politische. Die Seuche könnte die betroffenen Gesellschaften um Jahre zurückwerfen und sogar neues Chaos auslösen. ZMapp und ähnliche Mittelchen sollen nicht nur die Kranken retten, sondern ganze Gesellschaften. Aber das hat mit Medizin nichts mehr zu tun, und auch therapeutisch macht ZMapp nicht so wahnsinnig viel her.
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