Auf der Re:publica geht es – da verrate ich kein großes Geheimnis – vor allem darum, all jene Leute mal persönlich zu treffen, die man sonst nur von Twitter kennt. Nur, wie sehen die Leute hinter den obskuren Profilbildern tatsächlich aus? Zum Glück tragen wir alle Namensschilder. Aber wie sich das für eine richtige Internet-Konferenz gehört, haben die Dinger uns erstmal getrollt. Die Namensschilder der Re:publica sind nämlich nur einseitig bedruckt, und schon bald erhob sich lautes Wehklagen, dass die Badges dauernd falschrum hängen.
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choki für japan – bedankt
auch wenn´s eine werbemasche war – gespendet wurde auf jeden fall – und meine schoki ist gestern auch angekommen. wenn ich sehe, was die am ende gekostet hätte bei der bestellung … da hätte ich doch wohl doch auch eher gespendet
…
Vorweihnachtszeit: Jeder Vierte fühlt sich gestresst
© berwis / www.pixelio.de
Glühweinduft, Adventskalender, Lichterketten, der erste Schnee und Plätzchen backen… Was auf den ersten Blick so besinnlich klingt, kann sich für viele Menschen zu einem echten Stressfaktor entwickeln. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse fühlt sich jeder Vierte von der Weihnachtszeit gestresst. Gründe dafür sind zum […]
Jörg Immendorff – sein Engagement für Erkrankte an Amyotropher Lateralsklerose (ALS)
Bei dem deutschen Maler, Grafiker und Bildhauer Jörg Immendorff (1945-2007) wird im Frühjahr 1998 die chronische Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) festgestellt. Der Künstler, der zum Zeitpunkt dieser Diagnose 53 Jahre alt ist, leidet zu Beginn der Krankheit unter Lähmungen der Gliedmaßen, wobei zuerst seine linke Arbeitshand betroffen ist. Im weiteren Verlauf der Krankheit beeinträchtigen die Lähmungen auch die Atemmuskulatur, sodass Immendorff ab Ende des Jahres 2005 künstlich beatmet wird. Noch in den letzten Lebensjahren arbeitet der Künstler in seinem Atelier, wobei er Assistenten dazu anweist, Bilder nach seinen Ideen anzufertigen. Immendorff hat sich bereits in jungen Jahren innerhalb politischer Verbindungen für die Interessen gesellschaftlich Benachteiligter eingesetzt. Ab Anfang 2004 unterstützt der Künstler durch seine “Immendorff-Initiative” aktiv die Forschung der ALS-Ambulanz der Berliner Charité. Er bleibt mir als engagierter Künstler in Erinnerung, der sich in seinem zentralen Werk, dem Bilderzyklus „Café Deutschland“, intensiv dem Thema der deutsch-deutschen Teilung gewidmet hat.