Heilpraktikerin Berlin: Homöopathie und Klopfakupressur (EFT u.a.) Die 9-Gamut-Serie Roger Callahan entwickelte diese Übung und machte sie zum […]
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Pulsatilla – ein homöopathischer Vielkönner
Pulsatilla ist eines der bekanntesten homöopathischen Heilmittel. Vor allem für Kinder und Frauen ist diese Arznei geeignet, aber auch Männer können von der Kuhschelle profitieren. Wenn die
charakteristischen Merkmale passen zeigt diese Pflanze große Wirkung bei der Behandlung von Schnupfen (Sinusitis), Entzündungen der Nasennebenhöhlen, der Blase (Zystitis), Augen (Konjunktivitis)
und der Ohren (Otitis media). ….
Pulsatilla bei Gelenkrheumatismus
Wie alle homöopathischen Arzneien wirkt Pulsatilla nicht nur bei akuten Erkrankungen. In der Behandlung chronischer Erkrankungen kann unter anderem der Gelenkrheumatismus beeinflusst werden. Auch
im akuten Stadium dieser Erkrankung finden sich vor allem wechselnde Schmerzen und Schwellungen an wechselnden Gelenken.
Pulsatilla | Hormonelle Wirkung
Ähnlich wie die Arznei Sepia gehört Pulsatilla zu den homöopathischen Medikamenten, die einen starken hormonellen Einfluss besitzen. So werden beide Mittel vor allem während der Schwangerschaft
und den hormonellen Umbruchszeiten benutzt (Pubertät, Schwangerschaft, Wochenbett, Stillzeit, Menopause)
Pulsatilla bei Menstruationsstörungen
Pulsatilla ist oft angezeigt, wenn Mädchen oder Frauen Probleme mit der Menstruation haben. So kann der Zyklus verkürzt sein und die Blutung spärlich. Schmerzen und verschiedene Symptome treten
vor und während der Menstruation auf und verursachen starke Beschwerden. (PMS, Dysmenorrhoe)
Die Regel kann ausbleiben, wenn “Frau” sich die Füße verkühlt.
Pulsatilla wirkt auf das venöses System
Von großer Bedeutung ist außerdem die Wirkung auf das venöse System. Ebenso wie Sepia werden die venösen Stauungen durch erschlaffte Gefäße hervorgerufen. Dagegen wirken vor allem Bewegung und
Kälte bzw. frische Luft positiv. Geschlossen Räume, Wärme und Ruhe verschlechtern hingegen die Symptome. Im Sommer kommt es zu Schlappheit und Energielosigkeit.
Pulsatilla die homöopathische Arznei für Katarrhe
Pulsatilla hilft bei vielen Formen von akuten oder chronischen Katarrhen. So kann es Anwendung bei Entzündungen der Ohren, Nase, Augen, Bronchien und Harnorganen finden. Dabei sind die
Absonderungen mild und gelblich. Schon manche therapieresistente Mittelohrentzündung konnte mit Pulsatilla behandelt werden.
Auch auf die Schleimhäute des Magen-/Darmtraktes wirkt Pulsatilla heilend, wenn die Beschwerden nach verdorbenem Essen, Durcheinanderessen oder zu Fettem-Essen auftreten, vor allem, wenn die
Beschwerden mit Aufstoßen und Frösteln einhergehen.
Leitsymptom Veränderlichkeit
Veränderlichkeit der Symptome ist eines der deutlichen Charakteristika der homöopathischen Pulsatilla. Zum Beispiel ändern sich beim Durchfall ständig Aussehen, Geruch und Beschaffenheit des
Stuhlgangs. So findet sich kein gleicher Stuhlgang hintereinander.
Symptome können verschwinden und dann wieder einsetzen. So ist Pulsatilla ein Hauptmittel, wenn die Regelblutung einen Tag während der Menstruation aussetzt. Wenn Kopfschmerzen einen Tag so
erscheinen und am nächsten Tag anders, kann Pulsatilla das richtige Heilmittel sein.
Auch die Gemüts-Symptome können von derselben veränderlichen Natur sein. Einmal erscheint der/die Kranke gereizt, wenig später weinerlich und dann wieder sanft und liebenswürdig.
Pulsatilla bei Depressionen
Pulsatilla hilft vor allem bei Depressionen, wenn diese im Zusammenhang mit Hormonumschwüngen auftreten. (Pubertät, Schwangerschaft, nach der Geburt, vor der Menopause) Dabei unterscheidet
Pulsatilla von Sepia (die auch bei homrmonell bedingten Depressionen angewendet wird), dass Menschen, die die Kuhschelle benötigen, sich gern helfen lassen und Mut und Hoffnung durch Trost
erfahren.
Zuwendung, Trost und Unterstützung
Dieses ungewöhnliche Symptom ist ein weiteres Charakteristikum dieser homöopathischen Arznei. Wenn bei chronischen Beschwerden (Sinusitis, Otitis media, Konjuktivitis, Schmerzzuständen) ein
starkes Verlangen nach Zuwendung, Trost und Unterstützung vorherrscht, dann kann Pulsatilla das helfende Arzneimittel sein. Bei akuten Beschwerden (Grippe, Halssentzündung etc.) hilft Pulsatilla
auch, wenn die oben genannten Symptome nicht vorliegen. Der Drang nach Bewegung in frischer Luft, Frösteligkeit mit Abneigung gegen Wärme, mild-eitrige Absonderungen sind jedoch fast immer bei
den Krankheiten anzutreffen.
Pulsatilla und die Durstlosigkeit
Die Pflanze Pulsatilla liebt trockenen, kalk- und kieselreichen Boden, denn sie geht bei Staunässe ein. Durch die bevorzugte Bodenbeschaffenheit versickert Regenwasser besonders schnell.
Daher kann davon ausgegangen werden, dass diese Pflanze eine Affinität zur Durstlosigkeit besitzt. Silicea (Pulsatilla liebt Kieselsäureböden) gehört zu den Komplementärmitteln der Pulsatilla.
Auch in der Homöopathie ist die Durstlosigkeit eines der bekanntesten Symptome für Pulsatilla. Hahnemann selbst fand “Hitze des Körpers ohne Durst”. Doch dieses Symptom wird oft
überbewertet. Häufiger finden sich neben anderen passenden Symptomen, viel Durst!
Vegetarier sind weniger gesund als Fleischesser? Und haben eine niedrigere Lebensqualität?
Dieser Beitrag hat sicher das Potential, mich richtig unbeliebt zu machen. Warum? Nun, derzeit erleben wir ja eine Art “Vegan-Welle”. (Anmerkung: Den Unterschied zwischen vegan und vegetarisch habe ich im Beitrag “Veganismus – Was ist der Unterschied?” beschrieben). In den letzten Jahren haben die Berichte über die Qualen der Tiere in der industriellen Massentierhaltung immer mehr […]
Dieser Beitrag Vegetarier sind weniger gesund als Fleischesser? Und haben eine niedrigere Lebensqualität? wurde erstmalig von Heilpraktiker René Gräber auf NaturHeilt.com Blog veröffentlicht.
Sind Masern gefährlicher als die Grippe?
Dank Medienwirksamer Berichtertattung
sind wir nun alle bestens vertraut, mit der Kinderkrankheit Masern, den Masernsymptomen und den Folgen von Nicht-Masern-Geimpft sein…..
In allen Nachrichten wurde Wochen lang, über die Masernausbrüche, vor allem in
Berlin berichtet. Jeder konnte seinen Senf dazu geben, ob er nun Ahnung hatte, oder nicht. Die Folge war, dass in dieser Zeit in vielen Haushalten, Schulen und Internetforen wilde Diskussionen
mit weitreichenden Folgen entbrannten.
Echter Beratungsbedarf ist gross
Viele Menschen in Berlin waren und sind extrem verunsichert. In den ärtzlichen und naturheilkundlichen Praxen war der Bedarf zur Beratung zum Thema Masern riesig.
Mütter mit kleinen Kindern fragten um Hilfe. Sie waren verzweifelt, wie sie sich nun verhalten sollten. Einige trauten sich wochenlang nicht mehr aus dem Haus. Eine Schwangere, kurz vor der
Entbindung, wollte sich noch schnell eine Masernimpfung geben lassen. Eine andere Mutter mit ungeimpftem Kleinkind wollte niemand in die Wohnung einlassen, der nicht eine aktuelle Impfung
vorweisen konnte. Eine nächste verlangte beim Arzt eine Impfung für ihr Neugeborenes, eine andere Mutter für ihr fieberndes Kind. Zwischen Eltern wurde gestritten, derweil lag jedem das Wohl des
Kindes am Herzen, doch der Streit verunsicherte und verängstigte vor allem deren Kinder.
Auch andere schaurige Geschichten wurden berichtet. Zum Beispiel, dass ungeimpfte Kinder in der Schule von anderen Kindern “gemobbt” wurden, weil diese Kinder von ihren Eltern erfahren haben,
dass die “Ungeimpften” Schuld daran sind, wenn kleine Kinder sterben. Ein Kind reagierte extrem verstört, als es im Radio einen Bericht hörte, dass es bei einem Mann zu Taubheit nach Masern
gekommen ist. Das Kind bettelte seine Eltern an: “Bitte gebt mir eine Masernimpfung!”
Andere Berliner berichteten, dass es in ihrem Freundeskreis erbitterte Streite und Beschimpfungen gab. Das ging soweit, dass diese sich dann nicht mehr trauten über ihren, oder den Impfstatus
ihres Kindes, Auskunft zu geben, ihre Meinung kundzutun oder sogar anfingen zu lügen.
aktuelle Zahlen

Während wie wild über Masern berichtet wurde, gab es zur gleichen Zeit deutlich mehr Menschen mit schweren Grippesymptomen, die sich in ärtzlicher Behandlung befanden und mich zur
Unterstützung und Immunstabilisierung um Rat fragten. Dieses Ungleichgewicht wunderte mich sehr. So habe ich mich auf die Suche nach aktuellen Zahlen gemacht.
Das Robert Koch Institut (RKI) gibt wöchentlich Daten zu allen meldepflichtigen Infektionskrankheiten heraus. So kann jeder, der sich mit diesem Thema beschäftigen möchte, auf der Seite des RKIs
Informationen finden.
Laut RKI erkrankten bis zum 15.Februar 2015 in Deutschland 568 Personen an Masern. Im gesamten Jahr 2014 waren es 444. (Gesamt 2014/1015 bis 15.02.2015 = 1012 Personen) Derzeit ebbt die
Masernerkrankungswelle ab. Wenn es dabei bleibt, wird es damit wahrscheinlich 2014/2015 ca. 1500 Masernfälle in Deutschland geben.
Bis dato starb ein Kind, welches an Masern erkrankt war. Nach Angaben des RKI war dieses ungeimpft. Nach früheren Medienangaben hatte dieses Kind eine schwere Grunderkrankung. (1)
Von den 444 im Jahre 2014 an Masern erkrankten waren 316 Menschen ohne Masernimpfung, 67 Menschen waren 1x geimpft, 19 Personen jedoch hatten mindestens 2 Masernimpfungen erhalten und erkrankten
trotzdem.

In der gleichen Zeit, in der heftig über Masernerkrankungen und Masernimpfungen debattiert wurde und jede der 1.200 Masernneuerkrankung eine Meldung wert war, erkrankten knapp 30.000 Menschen in
Deutschland an Grippe. (Wobei die nicht gemeldeten Grippeerkrankungen deutlich höher sein dürften, als bei Masern, da viele Fälle nicht im Labor untersucht werden und viele Patienten gar nicht
zum Arzt gehen.)
Zu den Grippefällen in 2015 gibt es noch keine Auswertung, die Mortalitätsrate (Sterberate) fehlt bislang.
2012 / 2013 wurden jedoch 81.682 Grippeinfektionen gemeldet. (2) Das RKI geht davon aus, dass in Folge dessen, knapp
28.000 Menschen an der Grippe, bzw. deren Folgeerkrankungen (Lungenentzündung, Herzversagen, etc.) gestorben sind. (2,3)
Den Mobb entfachen

Bei diesen Zahlen frage ich mich, warum die Medien sich so auf die Masern gestürzt haben und wo dabei die Relation bleibt. Natürlich gehören auch zu Berichterstattungen immer zwei. Einen der es
schreibt und einen, den es interessiert.
Was mich wirklich nachdenklich stimmt ist, dass durch diese Berichterstattung so massiv Ängste geschürt wurden, dass normale Menschen anfingen sich “irrational” zu verhalten, aber auch, dass sich
einige nicht mehr trauten, ihre Meinung zu sagen. Dass Kinder gemobbt und andere ausgeschlossen wurden. Sogar unser Recht zur freien Impfentscheidung wird nun in Frage gestellt.
Quellen:
-
http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2015/Ausgaben/10_15.pdf?__blob=publicationFile (zugegriffen am
08.05.15) -
http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2015/Ausgaben/03_15.pdf?__blob=publicationFile (zugegriffen am
08.05.15) -
„Grippewelle: Starke Schwankungen der Exzess-Mortalität“. Zugegriffen 8. Mai 2015.
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61516/Grippewelle-Starke-Schwankungen-der-Exzess-Mortalitaet.
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